CAS-Nummer: 36653-82-4
Gefahrstoff: Nein
Signalwort: ACHTUNG
Gewerbepflichtig: Nein
Das Sicherheitsdatenblatt steht auf Anfrage zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns vor dem Kauf.
1-Hexadecanol 98 % reinst – hochreiner Cetylalkohol für Labor, Synthese und technische Anwendungen
1-Hexadecanol mit einer Reinheit von mindestens 98 %, auch als Cetylalkohol, Hexadecan-1-ol oder Palmitylalkohol bezeichnet, ist ein langkettiger, einwertiger Fettalkohol. Bei Raumtemperatur liegt der Stoff als weißer bis nahezu weißer, wachsartiger Feststoff beziehungsweise in Form von Flocken oder Schuppen vor. Er besitzt die Summenformel C₁₆H₃₄O, die CAS-Nummer 36653-82-4 und die EG-Nummer 253-149-0.
Aufgrund seiner langkettigen Kohlenwasserstoffstruktur und der endständigen Hydroxygruppe wird 1-Hexadecanol als Ausgangsstoff und Hilfsstoff in chemischen Synthesen, Formulierungen, Emulsionen und Materialanwendungen eingesetzt. Darüber hinaus findet Cetylalkohol Verwendung als Konsistenzgeber, Emulgator-Co-Komponente und Rohstoff für Tenside, Ester und weitere chemische Derivate.
Produkteigenschaften
- Bezeichnung: 1-Hexadecanol 98 % reinst
- Chemische Bezeichnung: Hexadecan-1-ol
- Alternative Bezeichnungen: Cetylalkohol, Cetanol, Palmitylalkohol, n-Hexadecylalkohol, Cetyl Alcohol
- Summenformel: C₁₆H₃₄O
- Strukturformel: CH₃(CH₂)₁₅OH
- CAS-Nummer: 36653-82-4
- EG-Nummer: 253-149-0
- Molare Masse: 242,44 g/mol
- Reinheit: ≥ 98 %
- Qualität: Reinst
- Aussehen: Weißer bis nahezu weißer, wachsartiger Feststoff, Pulver, Flocken oder Schuppen
- Geruch: Schwach beziehungsweise charakteristisch
- Schmelzpunkt: ca. 49 °C
- Siedepunkt: über 300 °C
- Löslichkeit in Wasser: Praktisch unlöslich
- Löslichkeit: Löslich beziehungsweise gut dispergierbar in zahlreichen organischen Lösemitteln und Ölen
- Stoffgruppe: Langkettige Fettalkohole
- Die Identität als Hexadecan-1-ol mit der Summenformel C₁₆H₃₄O und einer molaren Masse von rund 242,44 g/mol ist bei ECHA, PubChem und NIST dokumentiert.
Qualitätsmerkmale
- Hohe Reinheit von mindestens 98 %
- Reinst-Qualität für Labor- und Syntheseanwendungen
- Definierter langkettiger C16-Fettalkohol
- Wachsartige Konsistenz bei Raumtemperatur
- Praktisch unlöslich in Wasser
- Geeignet als Ausgangsstoff für chemische Derivatisierungen
- Einsetzbar als Konsistenzgeber und Formulierungshilfsmittel
- Geeignet für Forschungs-, Entwicklungs- und technische Anwendungen
Typische Anwendungsgebiete
1-Hexadecanol wird insbesondere eingesetzt für:
- Organische Synthesen
- Herstellung von Estern und weiteren Cetyl-Derivaten
- Herstellung von Tensiden und oberflächenaktiven Substanzen
- Forschung und chemische Entwicklung
- Emulsions- und Dispersionssysteme
- Formulierung von Wachsen und technischen Mischungen
- Konsistenzregulierung und Verdickung
- Materialwissenschaftliche Untersuchungen
- Herstellung chemischer Zwischenprodukte
- Labor- und Referenzanwendungen
Cetylalkohol wird aufgrund seiner wachsartigen Eigenschaften außerdem verbreitet als Konsistenzgeber, Emolliens und Stabilisator in Formulierungen eingesetzt. Die Bezeichnung „reinst“ allein stellt jedoch keine pharmazeutische, kosmetische oder lebensmittelrechtliche Zulassung des angebotenen Produktes dar.
Sicherheitshinweise
- Für 1-Hexadecanol besteht nach aktuellen Sicherheitsdatenblättern verschiedener Anbieter keine einheitliche verpflichtende Einstufung als gefährlicher Stoff nach CLP. Aktuelle Sicherheitsdatenblätter für hochreinen Cetylalkohol führen den Stoff beispielsweise als nicht eingestuft hinsichtlich akuter Toxizität, Haut- und Augenreizung, CMR-Eigenschaften und spezifischer Zielorgantoxizität.
- Maßgeblich für das bei Subolab angebotene Produkt ist jedoch immer die tatsächliche Einstufung im produktspezifischen Sicherheitsdatenblatt.
- Signalwort: Achtung
- Gefahrenpiktogramme: Entfallen
- Gefahrenhinweise: Bei entsprechendem produktspezifischem Sicherheitsdatenblatt keine kennzeichnungspflichtigen H-Sätze
Allgemeine Sicherheitshinweise:
- Staubbildung bei pulverförmigem Material vermeiden.
- Staub nicht einatmen.
- Kontakt mit Augen und längeren beziehungsweise wiederholten Hautkontakt vermeiden.
- Geeignete Schutzbrille und Arbeitshandschuhe verwenden.
- Nach der Verarbeitung Hände gründlich reinigen.
- Beim Erhitzen für ausreichende Belüftung sorgen.
- Von starken Oxidationsmitteln fernhalten.
- Das aktuelle produktspezifische Sicherheitsdatenblatt ist zu beachten.
Rechtliche Lage beim Verkauf
- CLP-Einstufung: Für hochreines 1-Hexadecanol wird in aktuellen EU-konformen Sicherheitsdatenblättern vielfach keine Einstufung als gefährlicher Stoff angegeben. Eine aktuelle SDS-Fassung führt den Stoff unter anderem als nicht eingestuft hinsichtlich akuter Toxizität, Haut- und Augenreizung, Karzinogenität, Mutagenität und Reproduktionstoxizität.
- REACH: Hexadecan-1-ol ist bei ECHA unter der EG-Nummer 253-149-0 und der CAS-Nummer 36653-82-4 erfasst.
- ChemVerbotsV Deutschland: Bei einer Einstufung ohne die in Anlage 2 ChemVerbotsV genannten Gefahrenklassen fällt reines 1-Hexadecanol nicht unter die besonderen Abgabeanforderungen dieser Anlage.
- Gewerbepflicht: Nein
- Abgabe an Privatpersonen: Grundsätzlich zulässig, sofern das konkrete Produkt keine abweichende Einstufung besitzt und die allgemeinen chemikalienrechtlichen Anforderungen eingehalten werden.
- NpSG Deutschland: 1-Hexadecanol fällt nicht unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG). Die Verbindung gehört nicht zu den in Anlage 1 definierten Stoffgruppen des NpSG.
- BtMG Deutschland: 1-Hexadecanol ist nicht als Betäubungsmittel in den einschlägigen BtMG-Anlagen gelistet.
- Transport nach ADR/RID: Kein Gefahrgut bei der üblichen Einstufung von reinem Cetylalkohol. Ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt von Merck führt 1-Hexadecanol ausdrücklich als nicht gefährlich im Sinne der Transportvorschriften.
- UN-Nummer: Entfällt
- Gefahrgutklasse: Entfällt
- Verpackungsgruppe: Entfällt
Hinweise zu Lagerung und Handhabung
- Trocken, kühl und gut verschlossen lagern.
- Vor starker Erwärmung und direkten Wärmequellen schützen.
- Von starken Oxidationsmitteln getrennt aufbewahren.
- Behälter nach der Entnahme sorgfältig verschließen.
- Staubbildung bei pulverförmiger Ware vermeiden.
- Beim Schmelzen und Verarbeiten für ausreichende Belüftung sorgen.
- Nur saubere und chemikalienbeständige Entnahmegeräte verwenden.
- Eine Verunreinigung des Produktes durch Fremdstoffe vermeiden.
- Nicht unkontrolliert in Kanalisation, Gewässer oder Boden gelangen lassen.
- Produktreste gemäß den Angaben des Sicherheitsdatenblattes und den örtlichen Entsorgungsvorschriften entsorgen.