Gewerbepflichtig: Ja
Sicherheitsdatenblatt:
SDB N-Volumeter-Reaktionsmittel
N-Volumeter Reaktionsmittel – Präzise Stickstoffbestimmung direkt im Betrieb
Das N-Volumeter Reaktionsmittel ist die entscheidende Komponente für eine zuverlässige und schnelle Stickstoffbestimmung in Gülle und Gärresten.
Gerade in der modernen Landwirtschaft ist eine exakte Kenntnis des Stickstoffgehalts unerlässlich. Schwankende Nährstoffwerte führen schnell zu Über- oder Unterdüngung – mit direkten Auswirkungen auf Ertrag, Kosten und Umwelt.
Mit dem passenden Reaktionsmittel messen Sie den pflanzenverfügbaren Stickstoff direkt vor Ort – schnell, einfach und zuverlässig.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Schnelle Ergebnisse innerhalb weniger Minuten
- Präzise Düngeplanung und optimale Nährstoffnutzung
- Reduzierung von Mineraldünger und Kosten
- Einsetzbar mit gängigen N-Volumeter-Systemen
- Ideal für Gülle, Gärreste und Flüssigdünger
Warum das Subolab Reaktionsmittel?
Unser N-Volumeter Reaktionsmittel basiert auf einer standardisierten Mischung aus Natriumhypochlorit und Natronlauge (15–16 % aktives Chlor) und bietet:
- hohe Oxidationskraft für zuverlässige Messergebnisse
- stabile Qualität durch geprüfte Chargen
- optimale Abstimmung auf das N-Volumeter-Verfahren
Das bedeutet für Sie: verlässliche Werte – und damit sichere Entscheidungen bei der Düngung.
Anwendung in der Praxis
Das Reaktionsmittel wird zusammen mit einem N-Volumeter-Gerät eingesetzt:
- Probe entnehmen
- Reaktionsmittel zugeben
- Stickstoffgehalt direkt ablesen
Ergebnis: innerhalb weniger Minuten, direkt vor der Ausbringung.
Wichtige Hinweise zur Nutzung
- Haltbarkeit: ca. 9 Monate
- Lagerung: kühl, dunkel und dicht verschlossen
- Verwendung nur durch fachkundige Anwender
Für konstante Messergebnisse empfehlen wir den regelmäßigen Austausch des Reaktionsmittels.
Fazit
Mit dem Subolab N-Volumeter Reaktionsmittel schaffen Sie die Grundlage für:
- präzise Stickstoffbestimmung
- effiziente Düngung
- nachhaltige Landwirtschaft
Optimieren Sie Ihre Düngeplanung – mit zuverlässigen Messwerten direkt im Betrieb.
Produkteigenschaften
- Bezeichnung: N-Volumeter-Reaktionsmittel (NaOCl/NaOH)
- Zusammensetzung: Natriumhypochlorit in Natronlauge
- Aktivchlor: 15–16 %
- Summenformeln: NaOCl / NaOH
- CAS-Nummern:
Natriumhypochlorit: 7681-52-9
Natriumhydroxid: 1310-73-2 - EG-Nummern:
Natriumhypochlorit: 231-668-3
Natriumhydroxid: 215-185-5 - Form: Klare, leicht gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Chlorgeruch
- pH-Wert (20 °C): stark alkalisch (> 11)
- Dichte: ca. 1,2 g/cm³
- Verpackungseinheiten: z. B. 500 mL, 1 L, 2,5 L, 5 L, 10 L
Qualitätsmerkmale
- Enthält 15–16 % aktives Chlor
- Standardisiertes Reaktionsmittel für das N-Volumeter-Verfahren
- Starke Oxidationskraft durch Hypochlorit
- Stabilisiert in alkalischer Lösung (NaOH)
- Streng geprüft und chargenzertifiziert
Sicherheitshinweise
- Beim Umgang sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt (SDB) unbedingt einzuhalten.
- Signalwort: Gefahr
Gefahrenhinweise (Auszug):
- H290 – Kann gegenüber Metallen korrosiv sein
- H314 – Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden
- H400 – Sehr giftig für Wasserorganismen
P-Sätze (Auszug):
- P260 – Dampf/Nebel nicht einatmen
- P280 – Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz tragen
- P301 + P330 + P331 – BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen
- P305 + P351 + P338 – BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Sofort gründlich mit Wasser ausspülen, Arzt hinzuziehen
- P501 – Inhalt/Behälter einer geeigneten Entsorgung zuführen
Rechtliche Lage beim Verkauf
- Einstufung nach CLP: Ätzend, umweltgefährlich, oxidierend
- REACH: Registriert
- ChemVerbotsV (Deutschland): Abgabebeschränkt – nur an fachkundige, gewerbliche Abnehmer
- Transport: Gefahrgut nach ADR
- UN-Nummer: 1791 – Hypochlorit-Lösung
- Gefahrklasse: 8 (ätzend), Nebengefahr 9 (umweltgefährlich)
- Verpackungsgruppe: III
Hinweis
Das Reaktionsmittel ist licht- und temperaturanfällig. Es sollte daher kühl, dunkel und in dicht verschlossenen, chemikalienbeständigen Gebinden gelagert werden. Kontakt mit Säuren, Reduktionsmitteln oder Metallen ist unbedingt zu vermeiden, da dabei Chlorgas freigesetzt werden kann.