CAS-Nummer: 471-34-1
Marmor (Calciumcarbonat) – Stücke, ca. 12–16 mm – Naturstein für Labor, Technik und Bauwesen
Marmor-Stücke bestehen überwiegend aus Calciumcarbonat (CaCO₃) in kristalliner Form. Mit einer Körnung von ca. 12–16 mm handelt es sich um mittelgrobe Bruchstücke, weiß bis grauweiß gefärbt, die als Naturprodukt vielseitig einsetzbar sind.
Verwendung finden Marmorstücke in der Chemieausbildung (Säure-Carbonat-Reaktionen, CO₂-Entwicklung), in der Analytik (Nachweisreaktionen), in der Wasseraufbereitung (Neutralisationsmittel), im Bauwesen, in der Keramik- und Glasindustrie sowie als Rohstoff in der Kalk- und Zementproduktion.
Produkteigenschaften
- Bezeichnung: Marmor (Calciumcarbonat), Stücke, 12–16 mm
- Summenformel: CaCO₃
- CAS-Nummer: 471-34-1
- EG-Nummer: 207-439-9
- Molare Masse: 100,09 g/mol
- Qualität: Technisch/reinst (je nach Anwendung)
- Form: Weiß-graue, kristalline Stücke, ca. 12–16 mm Körnung
- Löslichkeit: Schwer löslich in Wasser; löslich in Säuren unter starker CO₂-Entwicklung
- Dichte: ca. 2,7 g/cm³
- Verpackungseinheiten: z. B. 500 g, 1 kg, 5 kg, 10 kg, 25 kg
Qualitätsmerkmale
- Naturprodukt – Calciumcarbonat aus Marmor
- Mittlere Körnung (12–16 mm) – ideal für chemische Demonstrationen
- Vielseitig in Labor, Lehre, Analytik, Bauwesen, Keramik und Glas verwendbar
- Umweltfreundlich, ungiftig, leicht handhabbar
- Abgefüllt in stabile, sichere Gebinde
Sicherheitshinweise
- Signalwort: Kein Signalwort erforderlich (nicht eingestuft als gefährlich nach CLP)
Hinweise:
- Kann bei Bearbeitung (z. B. Zerkleinern) Staub entwickeln, der mechanisch Augen und Atemwege reizt
- Persönliche Schutzausrüstung bei Zerkleinerung empfohlen (Staubmaske, Schutzbrille)
Rechtliche Lage beim Verkauf
- Einstufung nach CLP: Kein Gefahrstoff
- REACH: Registriert
- ChemVerbotsV (Deutschland): Keine Abgabebeschränkung – Verkauf an Privat- und Gewerbekunden erlaubt
- Lebensmittel-/Pharmabereich: Für pharmazeutische oder Lebensmittelanwendungen nur in geprüften Qualitäten (Ph. Eur., FCC) zugelassen
Hinweis
Marmorstücke sollten trocken und staubarm gelagert werden. Bei Kontakt mit starken Säuren entwickeln sie rasch Kohlendioxid (CO₂) – Sicherheitsmaßnahmen beachten (z. B. nur in gut belüfteten Bereichen arbeiten).