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	<title>Subolab</title>
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	<description>Industriechemikalien</description>
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		<title>Glas, das Licht verwandeln kann</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subolab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Dass die Sonne Energie im Überfluss – quasi frei Haus – liefert, das ist heute eine weit verbreitete Erkenntnis. Warum dennoch längst nicht jedes Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist, liegt vermutlich vor allem an den hohen Investitionskosten. Künftig &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/11/16/glas-das-licht-verwandeln-kann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Dass die Sonne Energie im Überfluss – quasi frei Haus – liefert, das ist heute eine weit verbreitete Erkenntnis. Warum dennoch längst nicht jedes Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist, liegt vermutlich vor allem an den hohen Investitionskosten. Künftig könnte sich die Investition in eine eigene Solaranlage trotzdem deutlich stärker lohnen.<span id="more-533"></span></p>
<p>Denn: Eine neue Forschergruppe der Friedrich-Schiller-Universität Jena will in den kommenden drei Jahren neuartige photonische Gläser entwickeln und diese für industrielle Anwendungen optimieren. Ein Ergebnis dieses Forschungsvorhabens, in dem Wissenschaftler des Instituts für Optik und Quantenelektronik und des Otto-Schott-Instituts für Glaschemie zusammenarbeiten, könnte sein, dass die Effizienz heute gängiger Solarzellen deutlich gesteigert wird. Die neue Forschergruppe zum Thema „Angepasste Laser- und Konvertergläser für photonische Anwendungen“ – kurz ALASKA – wird dabei vom Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds mit 500.000 Euro unterstützt.</p>
<p>„Während ein breites Spektrum an sichtbarem und ultraviolettem Licht der Sonne die Erdoberfläche erreicht, können heutige Solarmodule nur einen Teil des sichtbaren Spektrums nutzen“, weiß Prof. Dr. Malte Kaluza. Der Lehrstuhlinhaber am Institut für Optik und Quantenelektronik der Jenaer Universität leitet die neue Forschergruppe gemeinsam mit seinem Fachkollegen Prof. Dr. Gerhard Paulus. „Wir wollen Konvertergläser entwickeln, mit denen sich beispielsweise das kurzwellige UV-Licht in den längerwelligen sichtbaren Bereich umwandeln lässt“, erläutert Prof. Paulus. Solarzellen, die mit einem solchen Glas ausgerüstet wären, könnten deutlich mehr der eingestrahlten Sonnenstrahlung für die Erzeugung elektrischer Energie ausnutzen.</p>
<p>Doch auch in anderen Bereichen bieten sich Anwendungsmöglichkeiten solcher Konvertergläser. „Neben einem Einsatz in Leuchtdioden sind diese auch für den stark wachsenden Markt der Laserverstärker interessant“, so Prof. Kaluza. Dabei werden ganz ähnliche Konvertergläser genutzt, um Laserlicht zu verstärken. Diese Gläser sind zuvor mit Licht einer kürzeren Wellenlänge „gepumpt“ worden, um so Energie für die anschließende Verstärkung des Laserlichts zur Verfügung stellen zu können. Bei der dem Laser zugrundeliegenden Lichtverstärkung spielen prinzipiell ganz ähnliche Effekte eine Rolle. Zur Entwicklung dieser neuartigen Konvertergläser haben die Physiker innerhalb der Forschergruppe mit den Glaschemikern der Universität Jena ideale Partner gefunden. „Die Kollegen bringen eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Glasherstellung und -forschung mit“, betont Prof. Kaluza. In enger Abstimmung werden die Chemiker des Otto-Schott-Instituts um Direktor Prof. Dr. Christian Rüssel verschiedene Glas-Proben herstellen, die dann von den Physikern umfassend charakterisiert werden. „Neben der Fähigkeit, Strahlung bestimmter Wellenlänge in einen anderen Wellenlängenbereich umzuwandeln, müssen die Gläser noch eine Reihe weiterer Eigenschaften aufweisen, wenn sie auf dem Markt bestehen wollen“, sagt Prof. Paulus. Dazu gehören beispielsweise thermische und mechanische Stabilität und Haltbarkeit. Auch der Preis spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.</p>
<p>Dass aus den Grundlagenforschungen der ALASKA-Gruppe mittel- und langfristig neue optisch aktive Gläser bis zur Marktreife entstehen, dafür ist durch die Einbindung verschiedener Thüringer Optikunternehmen in den Beirat der Forschergruppe gesorgt. Außerdem arbeitet die Forschergruppe eng mit dem Kompetenznetz „Optonet“ zusammen, wodurch sich weiterführende Projekte ergeben werden. „So decken wir die gesamte Wertschöpfungskette bis zur potenziellen Anwendung ab“, ist Prof. Kaluza überzeugt.</p>
<p>Quelle: www.chemie.de</p>
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		<title>Schnelle Teilchen überholen scheinbar Licht - Physiker verblüfft</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 15:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subolab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schnelle Teilchen überholen scheinbar Licht &#8211; Physiker verblüfft 26.09.2011: (dpa) Winzige Elementarteilchen fliegen im Experiment scheinbar schneller als das Licht. Dies Messergebnis verblüfft die beteiligten Physiker am europäischen Teilchenforschungszentrum Cern in Genf, denn es würde gravierende Folgen für das physikalische &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/09/26/schnelle-teilchen-uberholen-scheinbar-licht-physiker-verblufft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schnelle Teilchen überholen scheinbar Licht &#8211; Physiker verblüfft</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.subolab.de/uploads/Kroatia-2009-073.jpg" rel="lightbox[527]"><img class="size-medium wp-image-528 alignleft" title="Licht" src="http://www.subolab.de/uploads/Kroatia-2009-073-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
</strong></p>
<p><em>26.09.2011:</em> (dpa) Winzige Elementarteilchen fliegen im Experiment scheinbar schneller als das Licht. Dies Messergebnis verblüfft die beteiligten Physiker am europäischen Teilchenforschungszentrum Cern in Genf, denn es würde gravierende Folgen für das physikalische Weltbild haben. Sogenannte Neutrinos, ultraleichte Elementarteilchen,<span id="more-527"></span> scheinen in dem Experiment Opera rund 0,025 Promille schneller zu sein als das Licht, wie das Cern am Freitag mitteilte. Die Lichtgeschwindigkeit gilt nach Albert Einstein als die oberste Geschwindigkeitsgrenze im Universum und ist bislang in keinem Experiment der Welt durchbrochen worden.</p>
<p>«Falls diese Messungen bestätigt werden, könnten sie unsere Sicht auf die Physik verändern», erläuterte Cern-Forschungsdirektor Sergio Bertolucci in der Mitteilung. «Aber wir müssen sicher sein, dass es keine anderen, banaleren Erklärungen gibt. Das erfordert unabhängige Messungen.»</p>
<p>Die Beobachtung stammt vom Opera-Experiment, dass in einem unterirdischen Labor in den italienischen Abruzzen nach Neutrinos späht, die im rund 730 Kilometer entfernten Cern erzeugt und auf die Reise geschickt werden. Die Flugstrecke der Neutrinos ist nach Cern-Angaben auf 20 Zentimeter genau vermessen. Die rund 2,4 tausendstel Sekunden (Millisekunden) lange Flugzeit lasse sich auf 10 milliardstel Sekunden (Nanosekunden) genau bestimmen. Die Forscher haben die Flugzeit von rund 15 000 Neutrinos gestoppt und damit eine relativ hohe statistische Sicherheit erreicht. Die geisterhaften Elementarteilchen scheinen demnach im Mittel rund 60 Nanosekunden früher aufzutauchen als erwartet.</p>
<p>«Dieses Ergebnis kommt völlig überraschend», unterstrich der Sprecher des Opera-Experiments, Antonio Ereditato von der Universität Bern. Allerdings sind die Forscher noch weit davon entfernt, in den Beobachtungen eine Verletzung von Einsteins Relativitätstheorie zu sehen. «Die potenziellen Auswirkungen auf die Wissenschaft sind zu groß, um jetzt bereits Schlüsse zu ziehen oder eine physikalische Interpretation zu versuchen», betonte Ereditato. Möglich ist etwa, dass ein &#8211; trotz intensiver Suche &#8211; unentdeckter systematischer Fehler die Abweichung der Messwerte verursacht. Auch andere physikalische Erklärungen sind denkbar.</p>
<p>«Nach vielen Monaten Analyse und Prüfung haben wir keinen Instrumenten-Effekt gefunden, der die Messergebnisse erklären könnte», schränkte Ereditato allerdings ein. In der Hoffnung auf eine Erklärung wollen die Forscher die Beobachtungen daher jetzt in der Fachöffentlichkeit diskutieren und haben sie dazu im Internet veröffentlicht. «Obwohl wir eine niedrige systematische Unsicherheit und eine hohe statistische Genauigkeit erreicht haben und großes Vertrauen in unsere Resultate haben, begrüßen wir es, sie mit denen anderer Experimente zu vergleichen», betonte Opera-Physiker Dario Autiero.</p>
<p>Quelle :http://www.chemie.de/news/134554/schnelle-teilchen-ueberholen-scheinbar-licht-physiker-verbluefft.html?WT.mc_id=ca0065</p>
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		<title>Tequila - umweltschonender Treibstoff für Autos?</title>
		<link>http://www.subolab.de/2011/09/22/tequila-umweltschonender-treibstoff-fur-autos/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 07:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subolab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Tequila &#8211; umweltschonender Treibstoff für Autos? Nach Ansicht eines Wissenschaftlers der University of Sydney könnte das Agavengewächs, das bislang nur für die Herstellung von Tequila verwendet wurde, in Australiens trockenem Landesinneren großflächig angebaut werden und den problematischen Kraftstoffverbrauch des Landes &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/09/22/tequila-umweltschonender-treibstoff-fur-autos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.subolab.de/uploads/Foto.jpg" rel="lightbox[523]"><img class="size-medium wp-image-524 alignleft" title="Foto" src="http://www.subolab.de/uploads/Foto-e1316676794927-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Tequila &#8211; umweltschonender Treibstoff für Autos?</strong></p>
<p><em></em>Nach Ansicht eines Wissenschaftlers der University of Sydney könnte das Agavengewächs, das bislang nur für die Herstellung von Tequila verwendet wurde, in Australiens trockenem Landesinneren großflächig angebaut werden und den problematischen Kraftstoffverbrauch des Landes somit in umweltschonende Bahnen lenken.<span id="more-523"></span></p>
<p>Der Pflanzenphysiologe Dr. Daniel Tan der University of Sydney und Wissenschaftler der University of Oxford haben untersucht, inwiefern sich die Agave für die Herstellung von Bioethanol (Biokraftstoff) eignet. Bei dem Gewächs handelt es sich um eine Wasser speichernde Pflanze mit hohem Zuckeranteil, die in weiten Teilen Mexikos für die Erzeugung des alkoholischen Getränks Tequila angebaut wird.</p>
<p>Dr. Tan und seine Kollegen sind davon überzeugt, daß die Agave im Vergleich zu anderen Pflanzen, wie Zuckerrohr oder Mais, die bereits für die Herstellung von Ethanol verwendet werden, einige bedeutende Vorteile aufweist. „Die Agave scheint für die Herstellung von Biokraftstoff äußerst vielversprechend zu sein. Sie wächst auch in trockenen Gegenenden ohne Bewässerung, sie gilt nicht als Nahrungsmittel, und ihr Anbau geht nicht auf Kosten unserer knappen Wasservorräte“ sagte Dr. Tan, Dozent an der Faculty of Agriculture, Food and Natural Resources der University of Sydney.</p>
<p>Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde im Kalamia Estate im australischen Bundesstaat Queensland bereits eine erste Agavenfarm zur Ethanolherstellung in Betrieb genommen. Und es wartet noch viel Arbeit. Dr. Tan und seine Kollegen weisen darauf hin, daß noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen, um die Eigenschaften der Agave besser zu verstehen und entsprechende Technologien zu entwickeln.</p>
<p>Sie analysierten die Ethanolproduktion des Agavengewächs und entdeckten dabei einige weitere Vorteile der Pflanze. „Aus Agaven gewonnenes Ethanol weist eine positive Energiebilanz auf – die gewonnene Energie ist fünfmal höher als die Energie, die aufgewendet werden muss. Damit schneidet die Pflanze im Vergleich zu dem hoch effizienten Zuckerrohr und dem weniger effizienten Mais positiv ab. Auch aufgrund der Reduzierung von Treibhausgasemissionen, gemessen in CO2-Äquivalenten, hält die Agave dem Vergleich mit dem Zuckerrohr stand. Wenn wir den gesamten Lebenszyklus des Gewächses betrachten – vom Pflanzen und Ernten bis zur Produktion und Bearbeitung – werden pro Jahr und Hektar schätzungsweise 7,5 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen,“ so Dr. Tan.</p>
<p>Xiaoyu Yan, Wissenschaftler an der Smith School of Enterprise and the Environment der University of Oxford, fasst die Forschungsergebnisse wie folgt zusammen: „Unsere Untersuchung hebt die vielversprechenden Möglichkeiten der Bioenergieerzeugung durch Agaven in ariden oder semi-ariden Gegenden hervor. Die Erzeugung geht dabei kaum zu Lasten der Nahrungsmittelherstellung und der Wasservorräte. Wenn man die Energie- und Treibhausgasbilanz (Nettoreduktion der Treibhausgasemissionen pro Fläche) sowie die Höhe der Ethanolproduktion mit den Ergebnissen von Mais, Rutenhirse und Zuckerrohr vergleicht, schneidet das Agavengewächs besser oder zumindest ebenso gut ab.“</p>
<p>Eine Agavenproduktionsstätte könnte sich aufgrund der holzigen Nebenprodukte der Pflanze, wie Bagasse und sonstigen Rückständen, außerdem selbst mit der für den Betrieb erforderlichen Energie versorgen, so Dr. Tan.</p>
<p>Via Link zur Quelle:</p>
<p>http://www.chemie.de/news/134263/tequila-umweltschonender-treibstoff-fuer-autos.html?utm_source=twitterfeed&#038;utm_medium=twitter&#038;WT.mc_id=ca0065</p>
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		<item>
		<title>Subolab mit neuem Internetauftritt!</title>
		<link>http://www.subolab.de/2011/08/06/subolab-mit-neuem-internetauftritt/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 10:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subolab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Subolab mit neuem Internetauftritt! Stillstand bedeutet Rückschritt. Um unsere Kunden noch schneller und detaillierter mit den neuesten Nachrichten, Informationen rund um die Chemie und Subolab zu versorgen, und um noch besser auf Ihre Wünsche einzugehen, haben wir unseren Internetauftritt komplett &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/08/06/subolab-mit-neuem-internetauftritt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-499 alignleft" title="SuboLab" src="http://www.subolab.de/uploads/tasse-300x133.jpg" alt="SuboLab" width="357" height="133" /></p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;"><em><strong>Subolab mit neu</strong></em></span><span style="text-decoration: underline;"><em><strong>em Internetauftritt!</strong></em></span></span></p>
<p>Stillstand bedeutet Rückschritt.</p>
<p><span id="more-495"></span></p>
<p>Um unsere Kunden noch schneller und detaillierter mit den neuesten Nachrichten, Informationen rund um die Chemie und Subolab zu versorgen, und um noch besser auf Ihre Wünsche einzugehen, haben wir unseren Internetauftritt komplett überarbeitet.</p>
<p>Denn wir wollen unseren Kunden einen Mehrwert bieten, nicht nur  den üblichen Bestell- und Bestätigungskreislauf bei Aufträgen.</p>
<p>Neuerungen sind unter anderem die Erweiterung um SocialMedia-Contents.  Hierzu haben wir für unsere Kunden nicht nur die gewohnte Facebookseite verknüpft, sondern auch eine Twitter- und Xingpage über Subolab online gestellt, um Sie zukünftig noch schneller, besser und gezielter über mehrere SocialMedia-Portale zu erreichen. Hierüber erhalten Sie zukünftig nicht nur Neuigkeiten über Subolab, sondern auch Wissenswertes rund um die Chemie und auch News darüber, wie die Chemie unser tägliches Leben beeinflusst. Sowohl in positiver und negativer Sicht. Bei uns erhalten Sie keine vorgefertigten Nachrichten der Chemielobby.</p>
<p>Besonders stolz sind wir auf unseren neuen Online-Shop mit mehr als 50.000 Artikeln, welcher Chemikalien, Laborbedarf und Arbeitsschutz umfasst und fast keine Wünsche mehr offen lässt.</p>
<p>Natürlich steht Ihnen unser Team jederzeit bei Fragen rund um die Chemie zur Verfügung und erarbeitet ein auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnittenes Angebot.</p>
<p>Das ganze Subolab-Team wünscht Ihnen beim Surfen auf unserer neuen Website viel Spaß und hofft auf rege Nutzung unserer SocialMedia-Pages.</p>
<p>Chatten Sie mit uns auf Skype unter Subolab</p>
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		<title>Pharmariesen gegen die Natur!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 11:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igor.bozovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder von uns hat sie schon einmal gekauft und eingenommen: Vitamin-Pillen, neuartige Wellnessprodukte, die den Körper mit den lebensnotwendigen Nährstoffen versorgen sollen. Millionen von Euros pumpen die Hersteller und Pharmaindustrie in den Werbemarkt, um uns dazu zu animieren, die Nahrungsergänzungsmittel &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/03/16/pharmariesen-gegen-die-natur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.subolab.de/uploads/obst1.jpg" rel="lightbox[478]"><img class="alignleft size-medium wp-image-481" title="obst" src="http://www.subolab.de/uploads/obst1-300x160.jpg" alt="" width="242" height="178" /></a>Jeder von uns hat sie schon einmal gekauft und eingenommen: Vitamin-Pillen, neuartige Wellnessprodukte, die den Körper mit den lebensnotwendigen Nährstoffen versorgen sollen. Millionen von Euros pumpen die Hersteller und Pharmaindustrie in den Werbemarkt, um uns dazu zu animieren, die Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen, denn hier sind große Margen zu erzielen.<span id="more-478"></span></p>
<p>Sie haben leichtes Spiel, denn in unserem von Hektik und Stress bestimmten Leben scheint es so, als habe man nicht genügend Zeit, um sich mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen und so greift man bequem zu Pillen, Kapseln und Brausetabletten und denkt sich, man hat dem Körper was Gutes getan und ihn ausreichend versorgt. Doch das ist ein Irrglaube.</p>
<p>Neuste Studien werfen die Frage auf, ob diese Präparate im günstigsten Fall nutzlos sind, oder schlimmstenfalls den Körper schädigen können.<br />
Hellhörig wurden vor allem Raucher, als Wissenschaftler herausfanden, dass die Überdosierung mit Beta Carotin bei dieser Personengruppe das Krebsrisiko erhöht.</p>
<p>Darauf folgten Studien, die unter anderem belegten, dass eine Überdosierung mit Vitamin E das Sterberisiko bei älteren Menschen erhöhen kann.<br />
Es häuften sich Studien, die den gesamten Nutzen der Vitaminpräparate in Zweifel zogen.</p>
<p>Vor allem die größte Vitaminpräparatstudie des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle hat überraschende Ergebnisse geliefert.</p>
<p>Hier wurden ca. 160.000 Frauen zwischen 50 – 79 Jahren für die Studie erfasst. Knapp die Hälfte der Frauen nahm Vitaminpräperate zu sich. Doch nach Überprüfung der Ergebnisse stellte man fest, dass die Einnahme keine wesentlichen Einfluss auf den Schutz vor Krebs- oder Herzkreislauferkrankungen hat.<br />
Selbst bei alten Menschen würden diese Pillen keinen positiven Effekt erzielen.</p>
<p>Die Hauptaussage dieser Studie: Naturbelassene Lebensmittel sind besser als Nahrungsmittelergänzungen. Doch auf das Verhalten der am Vitaminmarkt teilnehmenden Gruppen haben diese Studien nicht. Zuviel wird in diesem Milliardenmarkt verdient. Kaum eine Apotheke oder Drogerie würde gerne auf diese Einnahmen verzichten und somit sind die Regale mit den Wunderpillen immer gut präsentiert.</p>
<p>Doch es geht auch anders: Verschiedene Obst -und Gemüsesorten sind den Vitaminpräparaten weit voraus. Vor allem die sekundären Pflanzenstoffe (Phytamine) in Kombination mit den enthaltenen Vitaminen sind für unseren Körper ein Segen ,denn diese findet man nicht in den Wunderpillen.</p>
<p>Hierzu zählen die Flavonoide, Polyphenole, Sulfide und Saponine.</p>
<p>Polypheole, die z.B. besonders hoch in Günem Tee, Kakao oder Rotwein enthalten sind, enthalten Antioxidianten, die entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirken. Zudem hat eine neue Studie belegt, dass durch die Zufuhr von Polyphenole das Alzheimerrisiko um knapp 80 % reduziert werden kann.</p>
<p>Das in Knoblauch enthaltene Sulfid wirkt z.B. antibiotisch, senkt die Bluttfette und verbessert den Blutkreislauf, das es das Blut verdünnt.</p>
<p>Flavonoide, die z.B. in der Schale des Apfels hoch dosiert vorkommen. Sie haben positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem und können vor Lungenkrebs schützen.</p>
<p>Saponine, die vor allem in Knoblauch, Erbsen, Tomaten und Spinat vorkommen, haben eine stärkende und entzündungshemmende  Wirkung.</p>
<p>Beim Kauf von Obst und Gemüse sollte man darauf achten, dass diese so gut wie möglich nicht industriell verarbeitet worden sind, da durch den Produktionprozess ein Großteil der Vitamine und gesundheitsfördernden Stoffe zerstört werden.</p>
<p>Auch wenn es die Pharmaindustrie nicht gern hört, aber die besten Nahrungsergänzungsmittel bietet immer noch die Natur selbst und dies mit einem kleinen Aufwand und weitaus weniger Geld.</p>
<p>Äpfel können schnell gewaschen werden, passen in jede Tasche und kosten zudem ein Bruchteil der Präparate. Beeren sind schnell im Müsli und ein frische gepresster Saft morgens schmeckt auch besser als die Pillenschluckerei.</p>
<p>Hier noch ein paar Beispiele, wie man verschiedene Lebensmittel kombinieren kann, um hier Synergieeffekte zu erzeugen:</p>
<p>Wenn man z.B. Tomaten mit Avocado kombiniert (z.B. für eine Salsa) nimmt der Körper viereinhalb mal mehr Lycopin (Schutz vor Krebs, Diabetes und Osteoporose) und zweieinhalb mal mehr Betacarotin auf. Grund hierfür sind die guten Fette der Avocado.</p>
<p>Wer Äpfel mit Himbeeren kombiniert, erhöht die Fähigkeit des Körpers, mit Hilfe der in Himbeeren  vorkommenden Ellagsäure und des in Äpfel vorkommenden Quercetin, die Krebszellen zu zerstören.</p>
<p>Zumal es in unserer heutigen Zeit um ein vielfaches einfacher ist, ganzjährig mit frischem Gemüse und Obst versorgt zu werden, erübrigt sich normal die ganze Debatte um die Vitaminpräperate.<br />
Bevor Sie also das nächste Mal im Drogerieregal oder bei der Apotheke zugreifen, schauen Sie doch mal lieber bei Ihrem Obst- und Gemüsehändler vorbei</p>
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		<title>Mit giftigen Chemikalien auf riskanter Gassuche in Deutschland?</title>
		<link>http://www.subolab.de/2011/02/24/mit-giftigen-chemikalien-auf-riskanter-gassuche-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 08:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igor.bozovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.subolab.de/?p=461</guid>
		<description><![CDATA[Fracing! Ein Großteil der Bevölkerung kann mit diesem Begriff wahrscheinlich nicht viel anfangen, oder denkt, dass dies vielleicht der neue Titel eines Action-Blockbusters mit dem ehemaligen Gouverneur Arnold Schwarzenegger sein könnte. Doch Fracing ist in Deutschland eine relativ neue Art &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/02/24/mit-giftigen-chemikalien-auf-riskanter-gassuche-in-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fracing! Ein Großteil der Bevölkerung kann mit diesem Begriff wahrscheinlich nicht viel anfangen, oder denkt, dass dies vielleicht der neue Titel eines Action-Blockbusters mit dem ehemaligen Gouverneur Arnold Schwarzenegger sein könnte.</p>
<p>Doch Fracing ist in Deutschland eine relativ neue Art Gas zu fördern. In den USA wird dies bereits seit mehreren Jahrzehnten durchgeführt, doch nun wird diese Art des Gasförderns auch in Deutschland immer häufiger.</p>
<p>Was ist Fracing?? Fracing ist eigentlich eine Tiefbohrtechnik, mit der man bis zu 1500 Meter tief ins Gestein bohren kann.</p>
<p><a href="http://www.subolab.de/uploads/gasflamme.jpg" rel="lightbox[461]"><img class="alignleft size-medium wp-image-463" title="gasflamme" src="http://www.subolab.de/uploads/gasflamme-225x300.jpg" alt="" width="218" height="280" /></a>Mit dieser Tiefbohrtechnik und dem darauffolgenden Einpressen eines Fracefluids möchte man künstliche Risse in das Gestein erzeugen, um so die Durchlässigkeit des Bodens zu erhöhen, damit man unter anderem eingeschlossenes Gas fördern kann.</p>
<p>Soweit so gut. Das Problem an der Sache ist, dass hier Millionen von Litern als Fracingflüssigkeit eingesetzt werden. Die Gasförderer, wie z.B. ExxonMobil, die unter anderem in Nordrhein-Westfalen per Fracing Gas fördern möchten beruhigen, da diese Flüssigkeit zu 98% aus Wasser besteht und nur 0,2 Prozent Chemikalien zugesetzt sind.<span id="more-461"></span></p>
<p>Aber führende Wissenschaftler sind hier anderer Meinung. Unter anderem enthält die Fracingflüssigeit die Chemikalien Teramethylammoniumchlorid und Octylphenol Ethoxylate.</p>
<p>Der erste Stoff ist bei Herstellern als Gift eingestuft, greift die Atemwege an und kann bei Verzehr ab einer bestimmten Dosis den Tod verursachen.<br />
Der zweite Stoff kann beim Einatmen die Lungen schädigen und ist gewässerschädigend.</p>
<p>Alles Stoffe, die nicht in das Trinkwasser gelangen sollen. Denn es besteht größte Gefahr, dass diese Chemikalien mit dem Grundwasser in Berührung kommen könnten, da bei diesen Bohrungen weit unter dem Grundwasserspiegel gebohrt werden muss. Die Förderer versuchen zwar zu beschwichtigen, dass man in der Tiefe, wo das Grundwasser liegt Betonrohre zum Abschirmen eingießt, aber durch den entstehen Druck beim Einspritzen könnten sich Risse in den Rohren bilden und somit auch die Flüssigkeit austreten.</p>
<p>Denn selbst wenn die Chemikalien millionenfach verdünnt sind, können diese trotzdem schädlich sein, wie Teo Colborn erklärt.  Nach seiner Aussage wären diese Chemikalien auch bei milliardenfacher Verdünnung gesundheitsschädlich.</p>
<p>Und hier wird es interessant. Denn von der eingeschleußten Fracing-Flüssigkeit, werden nur etwa 30 % wieder nach oben gefördert und wieder aufbereitet. Der Rest verbleibt im Boden. Mögliche Auswirkungen auf die Umwelt sind hier weitgehend unerforscht.</p>
<p>Es kann nicht mit 100%iger Sicherheit  ausgeschlossen werden, dass nicht durch den hohen Druck, der bei der Förderung entsteht, auch die Gesteinsschichten, welche das Grundwasser schützen Risse bekommen.</p>
<p>In den USA wurde durch diese Bohrungen in der amerikanischen Stadt Dimock das Trinkwasser mit Gas verunreinigt. Dies macht sich auch dadurch bemerkbar, dass aus den Wasserhähnen Gas beim Aufdrehen austritt und man dieses auch anzünden kann.  Man hatte festgestellt, dass die Rohre, die das Grundwasser schützen sollten rissig geworden sind.</p>
<p>Mit seinem Dokumentarfilm „Gasland“ macht der Josh Fox auf dieses Problem aufmerksam. Die Methode ist doch nicht so ungefährlich, wie es uns die Gasindustrie weiß machen will. In dem Dokumentarfilm sieht man verseuchte Quellen und kranke Menschen.</p>
<p>Foto: themajesticfool</p>
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		<title>Unsere Lebensmittel!! Essen wir bald nur Chemie?</title>
		<link>http://www.subolab.de/2011/01/27/unsere-lebensmittel-essen-wir-bald-nur-chemie/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 08:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igor.bozovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dioxinskandal in Deutschland hat alle Verbraucher aufgeschreckt. Doch der eigentliche Skandal geschieht im Verborgenen. Täglich konsumieren wir Lebensmittel, die mit chemischen Zusätzen versetzt sind und deren Wirkung auf unsere Gesundheit noch nicht voll erforscht sind. Im Zweifelsfall werden diese &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/01/27/unsere-lebensmittel-essen-wir-bald-nur-chemie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.subolab.de/uploads/lebensmittel.jpg" rel="lightbox[445]"><img class="alignleft size-full wp-image-444" title="lebensmittel" src="http://www.subolab.de/uploads/lebensmittel.jpg" alt="" width="150" height="147" /></a>Der Dioxinskandal in Deutschland hat alle Verbraucher aufgeschreckt. Doch der eigentliche Skandal geschieht im Verborgenen.</p>
<p>Täglich konsumieren wir Lebensmittel, die mit chemischen Zusätzen versetzt sind und deren Wirkung auf unsere Gesundheit noch nicht voll erforscht sind. Im Zweifelsfall werden diese zugelassen, da die Lebensmittelindustrie Druck auf die Regierungen der Welt machen und somit den Zulassungsprozess aktiv beeinflussen.<span id="more-445"></span></p>
<p>So suggerieren uns die Aroma- und Zusatzstoffe Frische, fruchtigen Geschmack, sowie gesunde Lebensmittel. Dabei kaschieren Sie nur den schlechten Geschmack, der bei dem industriellen Produktionsprozess entsteht.</p>
<p>Man braucht sich heute nur diverse Produkte aus den Regalen anschauen. Liest man die Zutatenliste, offenbaren sich einem jede Menge E-Nummern und Aromen, die man nur als gelernter Chemiker entziffern kann.</p>
<p>15.000 Tonnen an Geschmackstoffen produziert die Branche jährlich. Diese wiederum reichen für 15 Millionen Tonnen Lebensmittel.</p>
<p>Wenn man sich eine Hühnerbrühe von namhaften Herstellern genauer  anschaut, sind hier gerade mal 2 Gramm Trockenfleisch enthalten. Wenn mal als Privatperson mit dieser Menge versucht eine Suppe zu kochen, bekommt man eine geschmacklose Wasserbrühe.  Die Lebensmittelkonzerne schaffen es jedoch, uns den Geschmack einer reichhaltigen Hühnerbrühe zu suggerieren. Dies schaffen sie dadurch, dass sie mit Hefeextrakten, Aromastoffen und Natriumglutamat arbeiten.</p>
<p>Von einzelnen Wissenschaftlern wird angenommen, dass z.B. Glutamat in Verbindung mit Aspartam (Zuckeraustauschstoff) zu degenerativen Erkranken führen kann.<br />
Die Zuckerersatzstoffe wie Saccharin oder Aspartam stehen auch im Verdacht, Übergewicht und damit auch Krankheiten wie Diabetes zu fördern.</p>
<p>Grund hierfür ist, dass der Körper keinen Bezug mehr zwischen Süße und Kalorien hat. Dies kann dazu führen, dass der Köper bei  Zufuhr von weiteren süßen Nahrungsmitteln die Verdauung nicht mehr auf ein normales Niveau regeln kann.</p>
<p>Dies haben auch Studien an Ratten bewiesen, die jeweils mit gezuckerten und eine andere Gruppe mit süßstoffhaltigen Joghurt  gefüttert wurden.<br />
Unter anderem wird Saccharin bei der Ferkelaufzucht dem Futter beigemischt, da es appetitanregend ist.</p>
<p>Zudem stufte eine Experten-Kommission des Straßburger Europarats nur 391 von 2176 Geschmackstoffen als unbedenklich ein. Unter anderem können einige Stoffe Krebs verursachen.<br />
Erschwerend für den Verbraucher kommt hinzu, dass die Deklaration der verschiedenen Zusatzstoffe eher schwammig ist.</p>
<p>Ein Durchschnittsverbraucher stellt sich unter „natürlichem Aroma“ Stoffe vor, die natürlich oder aus Naturprodukten gewonnen werden.</p>
<p>Keiner könnte sich vorstellen, dass z.B. für das Erdbeeraroma in unseren Fruchtjoghurts Schimmelpilzkulturen zuständig sind, die das fruchtige Geschmackserlebnis beisteuern.</p>
<p>Oder wer hätte gedacht, dass Vanillin nur dann als natürliches Aroma deklariert werden kann, wenn es gentechnisch erzeugt wurde. Denn bei der üblichen Produktion wird dieses Aroma aus Abfällen der Zellstoffgewinnung oder der Erdölproduktion gewonnen, darf aber dann nur „naturidentisch„ genannt werden</p>
<p>Die Nahrungsmittelindustrie pumpt jedes Jahr Milliarden in ihre Werbekampagnen, damit ihre Produkte Abnehmer finden.  In diesen Produktwerbungen suggerieren Sie uns, dass ihre Produkte Vorteile gegenüber den normalen, in der Natur vorkommenden Lebensmitteln haben.</p>
<p>Ob diese Zusatzstoffe dazu beitragen, dass die Diabeteserkrankungen und Allergie  in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben kann derzeit  noch nicht bewiesen werden, da es hierzu keine Langzeitstudien gibt.</p>
<p>Jedoch sollte jeder Verbraucher zukünftig besser drauf achten, was in den Nahrungsmittel zugesetzt wurde. Denn umso mehr unverständliche Formulierungen auf der Zutatenliste stehen, umso mehr sollte man diese meiden, auch wenn dies schwer geworden ist in unserer schnelllebigen Zeit.</p>
<p>Foto: Hellebardius</p>
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		<title>Erdölvorkommen unbegrenzt? Verheimlichen uns die Ölkonzerne die Wahrheit?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 06:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igor.bozovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abiotische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Erdölvorkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölkonzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Peak Oil]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten wissen wir als Verbraucher, dass Erdöl ein endliches Gut ist. Wenn ein Erdölfeld „abgeerntet“ worden ist, ziehen die Ölkonzerne zum nächsten erschlossenen weiter. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder der Begriff „Peak Oil“. Dieser Begriff bezeichnet den Zeitpunkt, &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2011/01/11/erdolvorkommen-unbegrenzt-verheimlichen-uns-die-olkonzerne-die-wahrheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.subolab.de/uploads/cheningilles.jpg" rel="lightbox[418]"></a><a href="http://www.subolab.de/uploads/shell.jpg" rel="lightbox[418]"><img class="alignleft size-full wp-image-442" title="shell" src="http://www.subolab.de/uploads/shell.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Seit Jahrzehnten wissen wir als Verbraucher, dass Erdöl ein endliches Gut ist. Wenn ein Erdölfeld „abgeerntet“ worden ist, ziehen die Ölkonzerne zum nächsten erschlossenen weiter.</p>
<p>In diesem Zusammenhang fällt immer wieder der Begriff „Peak Oil“.</p>
<p>Dieser Begriff bezeichnet den Zeitpunkt, bei dem das globale Ölfördermaximum erreicht ist.</p>
<p>Viele Forscher behauten, dass dieses Ölfördermaximum bereits erreicht ist.</p>
<p>Die gängige Theorie besagt, dass Erdöl biologischen Ursprungs sei. Der Ausgangsstoff sei hierbei abgestorbenes Plankton, welches auf den Meeresboden gesunken ist. In der Tiefe erhöhen sich der Druck, sowie die Temperatur, welche ein Zersetzen der biologischen Bestandteile des Planktons einleiten. Nachdem sich das Plankton in kerrogene Stoffe (Vorstufe des Erdöls) umgewandelt hat, werden diese bei weiteren Prozessen weiter umgewandelt. Dadurch werden diese Stoffe leichter und wandern dadurch im Gestein nach oben, bis sie undurchlässiges Gestein erreichen und sich dort ansammeln. Somit entsteht eine Lagerstätte für das Erdöl.</p>
<p>Eine andere Theorie besagt, dass zur Erdölentstehung keine biologischen Zersetzungsprozesse nötig sind.</p>
<p>Russische Forscher, allen voran Professor Vladimir Kutcherov, sind Verfechter dieser Theorie.</p>
<p>Bei der Abiotischen Theorie spielen eher Druck und Hitze, die in den inneren Schichten der Erdkruste stattfinden,  eine übergeordnete Rolle. Bei Versuchen mit Forscherkollegen hat Kutcherov bei einem Prozess mit Druck und Hitze Kohlenwasserstoffe erzeugt, welche die primären Bestandteile von Öl und Erdgas sind.</p>
<p>Nach Kutcherov sind dies eindeutige Ergebnisse, die die Peak-Oil-Theorie widerlegen.</p>
<p>Als praktischen Beweis führt er das Romashkino-Feld in der Republik Tatarstan an, welches 1948 in Betrieb ging. Dieses sollte eigentlich schon längst ausgeschöpft sein, liefert aber noch immer Öl.<br />
Hier wurden bis jetzt 3 Billionen Liter Öl gefördert. Vier Mal mehr, als nach biologischer Erklärung hätte gefördert werden können.</p>
<p>Kutcherov ist der Ansicht, das frisches Öl aus tieferen Schichten nachfließt. Wenn man nun den Ausgleich zwischen Förderung und Nachfluss erreichen würde, wäre ein Ölfeld unendlich. Man müsste nur ausrechnen, wie viel Öl nachfließt.</p>
<p>Wenn diese Theorie stimmt, würde dies die bisherig gängige Theorie auf den Kopf stellen.</p>
<p>Als Beispiel für die Theorie könnte man den Mars anführen, auf dem die NASA Methan gefunden hat und dies ohne komplexere Kohlenwasserstoffe.<br />
Dabei bestreitet Kutcherov nicht, dass Fossilien auch ihren Beitrag zur Erdölentstehung leisten, man sollte jedoch hinsichtlich der abiotischen Theorie weiter forschen, um hier neue Ansätze und Möglichkeiten in der Erdölförderung zu finden.</p>
<p>Vielleicht wird diese Theorie auch durch die Ölgesellschaften verhindert, die derzeit große Gewinne einfahren, da das schwarze Gold  nach deren Aussagen immer knapper wird. Wenn Öl doch kein endliches Gut wäre, wären ihre Gewinne bedroht.</p>
<p>Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob sich diese Theorie bewahrheitet.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fukagawa/">d&#8217;n'c</a></p>
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		<title>Heute bei Ihrem Chemikalienhändler im Fokus : Formaldehyd ( Formalin )</title>
		<link>http://www.subolab.de/2010/12/09/heute-bei-ihrem-chemikalienhandler-im-fokus-formaldehyd-formalin/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subolab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalienhändler]]></category>
		<category><![CDATA[Formaldehyd]]></category>
		<category><![CDATA[Formalin]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass und wie momentan des öfteren aus den Medien zu entnehmen, widmen wir uns heute dem Thema Formaldehyd. Aktuell schreiben zum Beispiel : Die Welt : Bundesinstitut warnt vor Haarglättungsmitteln Berlin &#8211; Haarglättungsmittel mit Formaldehyd schaden der Gesundheit &#8230; <a href="http://www.subolab.de/2010/12/09/heute-bei-ihrem-chemikalienhandler-im-fokus-formaldehyd-formalin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.subolab.de/uploads/89335692_48ff7c397c_z.jpg" rel="lightbox[380]"><img class="alignleft size-medium wp-image-400" title="89335692_48ff7c397c_z" src="http://www.subolab.de/uploads/89335692_48ff7c397c_z-227x300.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Aus aktuellem Anlass und wie momentan des öfteren aus den Medien zu entnehmen, widmen wir uns heute dem Thema Formaldehyd.</strong></p>
<p>Aktuell schreiben zum Beispiel :</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Welt :</span></strong></p>
<p><strong>Bundesinstitut warnt vor Haarglättungsmitteln</strong></p>
<p><em>Berlin</em> &#8211; Haarglättungsmittel mit Formaldehyd schaden der Gesundheit und sollten nicht angewendet werden, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Der Wirkstoff könne Krebs im Nasen-Rachen-Raum auslösen, zu Allergien führen und Augen, Haut und Schleimhäute reizen. In der EU sei Formaldehyd in Haarglättungsmitteln nicht zugelassen, Verbraucher und Frisiersalons bezögen Ware aber offenbar per Direktimport oder via Internet. Mit Haarglättungsmitteln wird naturkrauses Haar geglättet. Nach 30 Minuten Einwirken werden die Haare dem BfR zufolge mit einem 230 Grad Celsius heißen Glätteisen behandelt. Enthält das Mittel Formaldehyd, entstehen dabei schädliche Dämpfe. In der EU sei der Wirkstoff als Konservierungsmittel in Kosmetika nur bis 0,2 Prozent erlaubt.<br />
<span id="more-380"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Oder der Spiegel schreibt :</span></strong></p>
<p>Gefährliches Kinderspielzeug und Gift im Pelz</p>
<p><strong>Das Ergebnis ist alarmierend: Die Stiftung Warentest hat Spielzeug für Kleinkinder geprüft, in mehr als 80 Prozent der Produkte wurden Schadstoffe nachgewiesen. Auch bekannte Hersteller sind betroffen. Verbraucherschützer fordern jetzt einen Krisengipfel.</strong></p>
<p>Berlin &#8211; Verbraucherschützer nennen es einen Skandal, die Stiftung Warentest spricht von einer bösen Überraschung: Ob Plüschtier, Puppe oder Holzeisenbahn &#8211; ein Großteil des von der Stiftung geprüften Kinderspielzeugs ist mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet. Die Tester stellten vielen der Produkte in ihrem Bericht ein vernichtendes Urteil aus.</p>
<p>In dem aktuellen Test waren mehr als 80 Prozent der 50 geprüften Spielzeuge mit Schadstoffen belastet, zwei Drittel davon sogar stark bis sehr stark &#8211; wohlgemerkt, in speziell für Kinder unter drei Jahren angebotenen Produkten. Zu den am häufigsten gefundenen Schadstoffen gehören sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Weichmacher (Phthalate), Formaldehyd, Schwermetalle oder zinnorganische Verbindungen. Einige Stoffe gelten als krebserregend oder können Allergien auslösen.</p>
<p>Doch nicht nur Gifte bergen ein Risiko: Bei fünf Spielzeugen wurden die Sprösslinge laut Warentest beim Spielen einer direkten Gefahr ausgesetzt, weil sich Einzelteile lösen können, die Kleinkinder leicht verschlucken.</p>
<p><strong>Kein einziges der 15 Holzspielzeuge war unbelastet</strong></p>
<p>Sicheres Kinderspielzeug ist laut den Ergebnissen der Warentester keineswegs eine Frage des Preises. Auch Spielzeuge namhafter Hersteller boten keinerlei Schutz vor Giften. Markenware von Brio (Holzeisenbahn), Eichhorn (Holzspielzeug), Fisher Price (Plastikspielzeug), Sigikid (Puppen) oder Steiff (Stofftiere) haben den Test nicht bestanden, weil sie teilweise sogar weit überhöhte Schadstoffwerte aufwiesen.</p>
<p>Die betroffenen Hersteller haben nach Auskunft der Stiftung Warentest sehr unterschiedlich reagiert. Während Brio betonte, die rechtlichen Vorgaben einzuhalten &#8211; was auch stimmt, weil die rechtlichen Vorschriften den ermittelten Schadstoff nicht verbieten &#8211; deutete Steiff an, dass der Teddy namens Edgar nicht mehr verkauft würde. Gleichwohl haben ihn die Warentester erst jüngst im Handel erworben.</p>
<p>Fisher Price und Eichhorn reagierten dagegen überhaupt nicht auf die Testergebnisse. Sigikid, deren Plüschaffe als nicht verkehrsfähig eingestuft wurde, will das Produkt aus dem Verkehr ziehen.</p>
<p>Gleichwohl ist das Ergebnis ernüchternd. Gerade Eltern, die gezielt vermeintlich natürliches Holzspielzeug kaufen, gefährden ihre Kleinen: Die Stiftung Warentest prüfte 15 Holzspielzeuge &#8211; und fand in jedem einzelnen Schadstoffe. Elf der Produkte waren sogar stark oder sehr stark belastet, bei dreien bestand zusätzlich das Risiko sich lösender Kleinteile, die von Kindern verschluckt werden können. Einzig die Plastikspielzeuge konnten in dem Test leicht positiv überraschen. Bei zehn getesteten Produkten fanden sich immerhin in sechs keine Schadstoffe.</p>
<p><strong>Vorsicht bei auffälligem Geruch</strong></p>
<p>Verbraucherschützer zeigen sich angesichts der Testergebnisse alarmiert: Der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), Gerd Billen, forderte Bund und Länder auf, gefährliches Spielzeug schnell aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem müssten die Produktkontrollen verstärkt werden und die Zuständigkeit für Spielzeugsicherheit beim Verbraucherschutzministerium gebündelt werden.</p>
<p>Der VZBV hält außerdem ein Internetportal für sinnvoll, auf dem beanstandete Produkte öffentlich gemacht werden können. Bereits seit langem fordern die Verbraucherschützer, die Höchstgrenzen für Schadstoffe in Kinderspielzeug zu senken.</p>
<p>Die Stiftung Warentest rät laut der in der November-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;test&#8221; veröffentlichten Untersuchung, vor dem Kauf von Spielzeug nach ablösbaren Kleinteilen zu schauen und bei auffälligem Geruch besser die Finger davon zu lassen. Puppen sollten für Kleinkinder am besten aus Stoff sein.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Allgemeines zu Formaldehyd :</span></strong></p>
<p>Summenformel : CH2O</p>
<p>CAS Nr.: 50-00-0</p>
<p>Dichte : 0,82</p>
<p>In der Natur kommt Formaldehyd zum Beispiel in <a title="Zelle (Biologie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_%28Biologie%29">Säugetierzellen</a> beim normalen <a title="Stoffwechsel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stoffwechsel">Stoffwechsel</a> als <a title="Zwischenprodukt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenprodukt">Zwischenprodukt</a> vor: Im Menschen werden auf diese Weise pro Tag etwa 50 Gramm gebildet und abgebaut. Das Blut von Säugetieren enthält pro Liter ständig zwei bis drei Milligramm Formaldehyd. Weiterhin entsteht Formaldehyd auch bei der <a title="Photooxidation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photooxidation">Photooxidation</a> in der <a title="Erdatmosphäre" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdatmosph%C3%A4re">Atmosphäre</a>. Auch in Früchten wie <a title="Kulturapfel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturapfel">Äpfeln</a> oder <a title="Weintraube" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weintraube">Weintrauben</a> kommt Formaldehyd natürlicherweise vor. Ebenso kommt Formaldehyd in Holz vor und diffundiert in geringen Mengen auch nach außen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Formaldehyd entsteht außerdem bei praktisch allen unvollständigen Verbrennungen.</span></p>
<p>Formaldehyd gehört auch zu jenen Verbindungen, die mittels <a title="Radioastronomie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radioastronomie">Radioastronomie</a> im Weltall nachgewiesen werden konnten.</p>
<p>Formaldehyd ist ein Ausgangsstoff bei der Herstellung sogenannter <a title="Polyoxymethylen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyoxymethylen">POM</a>-Materialien. Bei der Verbrennung von POM-Materialien wird es als Verbrennungsprodukt wieder freigesetzt</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Toxische Eigenschaften</span><span style="text-decoration: underline;"> :</span></strong></h3>
<p>Formaldehyd kann bei unsachgemäßer Anwendung <a title="Allergie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie">Allergien</a>, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen verursachen. Akute Lebensgefahr (toxisches <a title="Ödem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96dem">Lungenödem</a>, <a title="Pneumonie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pneumonie">Pneumonie</a>) besteht ab einer Konzentration von 30 ml/m³. Bei chronischer Exposition ist es <a title="Kanzerogen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanzerogen">kanzerogen</a>. Die meisten Vergiftungen treten nicht durch direkten Kontakt mit Formaldehyd auf, sondern durch das Trinken von <a title="Methanol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Methanol">Methanol</a> in minderwertigen Alkoholgetränken. Dabei wandelt sich das Methanol im Körper zunächst durch <a title="Alkoholdehydrogenase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholdehydrogenase">Alkoholdehydrogenase</a> in Formaldehyd, dann schnell durch <a title="Aldehyddehydrogenasen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aldehyddehydrogenasen">Aldehyddehydrogenasen</a> in <a title="Ameisensäure" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisens%C3%A4ure">Ameisensäure</a> um. Diese wird nur langsam metabolisiert und kann zur <a title="Azidose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Azidose">Azidose</a> führen. Formaldehyd selbst <a title="Denaturierung (Biochemie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denaturierung_%28Biochemie%29">denaturiert</a> besonders leicht <a title="Netzhaut" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzhaut">Netzhautproteine</a>, was zur Erblindung führen kann.</p>
<p>Die therapeutischen Maßnahmen bei einer Formaldehydintoxikation sind vielfältig. Bei oraler Aufnahme ist die Gabe von Aktivkohle zweckmäßig (nicht jedoch Milch, welche die Resorptionsgeschwindigkeit fördert!). Die Behandlung der Azidose erfolgt durch eine Natriumhydrogencarbonat-Infusion. Eine weiterführende Therapie kann durch Gabe von Hustensedativa, inhalativen β-Sympathomimetika oder inhalativen Glucocortikoiden durchgeführt werden. Durch Ammoniakdämpfe wird die Wirkung von Formalindämpfen unter Bildung von Hexamethylentetraamin aufgehoben.</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Krebsrisiko</span><span style="text-decoration: underline;"> :</span></strong></h3>
<p>2004 stufte die <a title="Internationale Agentur für Krebsforschung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Agentur_f%C3%BCr_Krebsforschung">Internationale Agentur für Krebsforschung</a> (<em>IARC</em>) der <a title="Weltgesundheitsorganisation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation">Weltgesundheitsorganisation WHO</a> die Substanz Formaldehyd als „krebserregend für den Menschen“ (CMR-Gefahrstoff) ein. CMR-Stoffe (<a title="Karzinogen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karzinogen">karzinogene</a>, <a title="Mutagen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mutagen">mutagene</a> und reproduktionstoxische Stoffe) zählen zu den besonders gefährlichen Stoffen und sollten durch weniger gefährliche Stoffe substituiert werden. Auf die Einstufung der WHO gründet sich auch eine neuere Einschätzung des Berliner <a title="Bundesinstitut für Risikobewertung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesinstitut_f%C3%BCr_Risikobewertung">Bundesinstituts für Risikobewertung</a> (<em>BfR</em>), die Formaldehyd ebenfalls als „krebsauslösend für den Menschen“ einstuft. Vorher war die Chemikalie gemäß der EU-Richtlinie 67/548/EG, Anhang I nur als „möglicherweise Krebs erregend“ (Kategorie 3) klassifiziert. Ein Grund hierfür ist, dass im <a title="Tierversuch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tierversuch">Tierversuch</a> mit <a title="Ratten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ratten">Ratten</a> Formaldehyd nachweislich karzinogene Wirkung gezeigt hat, allerdings erst bei hohen Konzentrationen ab 6 ml/m³. Das BfR nennt neuere <a title="Epidemiologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epidemiologie">epidemiologischen</a> Studien über eine erhöhte Sterblichkeit durch Tumore des Nasen-Rachenraumes bei Arbeitern, die in der Industrie Formaldehyd ausgesetzt waren, als Grund für die Neueinstufung.</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Grenzwerte</span><span style="text-decoration: underline;"> :</span></strong></h3>
<p>Im Bereich von Textilien (Bekleidung) gilt bei freiwilligen Schadstoffprüfungen im Rahmen eines Prüfsiegels (etwa Toxproof oder <a title="Öko-Tex" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ko-Tex">Öko-Tex 100</a>) eine Bestimmungsgrenze von 20 mg/kg (20 ppm). Dies ist zugleich der Grenzwert für Baby-Bekleidung. Für hautnah getragene Kleidung gelten 75 mg/kg für andere Textilien 300 mg/kg. Der zulässige „Grenzwert“ in Deutschland liegt bei 1500 mg/kg (1500 ppm). Dies ist aber kein echter Grenzwert, da nur folgender Hinweis angebracht werden muss (Zitat BedGgstV (<a title="Bedarfsgegenständeverordnung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarfsgegenst%C3%A4ndeverordnung">Bedarfsgegenständeverordnung</a>)): Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch mit der Haut in Berührung kommen und mit einer Ausrüstung versehen sind müssen gekennzeichnet sein: „Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen“.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Verwendung</span><span style="text-decoration: underline;"> :</span></strong></h2>
<p>Im Labor wird Formaldehyd unter anderem im Rahmen der <a title="Mannich-Reaktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mannich-Reaktion">Mannich-Reaktion</a> und der <a title="Blanc-Reaktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blanc-Reaktion">Blanc-Reaktion</a> eingesetzt.</p>
<p>Da Formaldehyd wie alle Aldehyde ein starkes <a title="Reduktionsmittel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reduktionsmittel">Reduktionsmittel</a> ist, wurde er früher zur Keimabtötung verwendet (<em>Formalintabletten</em>).</p>
<p>Formaldehyd ist zudem einer der wichtigsten organischen Grundstoffe in der chemischen Industrie und dient als Ausgangsstoff für viele andere chemische Verbindungen. Allein die <a title="BASF" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BASF">BASF</a> hat eine jährliche Produktionskapazität von etwa 500.000 Tonnen Formaldehyd, woran man die Bedeutung dieses Stoffes für die chemische Industrie ermessen kann. Formaldehyd findet unter anderem Anwendung bei der Herstellung von <a title="Farbstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farbstoff">Farbstoffen</a>, <a title="Arzneistoffe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneistoffe">Arzneistoffen</a> und bei der <a title="Textilien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Textilien">Textilveredelung</a> („knitterfrei“). Anfang der 1960er Jahre betrug der Anteil an freiem Formaldehyd (aus <a title="Aminoplaste" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aminoplaste">Aminoplaste</a>) über zwei Prozent des textilen Warengewichtes und erreichte zu dieser Zeit seinen Höchstwert. Heute müssen Textilien, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch mit der Haut in Berührung kommen und mehr als 0,15 Prozent freies Formaldehyd enthalten wie folgt gekennzeichnet werden: „<em>Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen.</em>“. Allerdings liegt die Einhaltung dieser Vorschrift in der Eigenverantwortung der Hersteller.</p>
<p>In der <a title="Kosmetik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmetik">Kosmetik</a> findet Formaldehyd Verwendung als Konservierungsstoff, was wegen des hautreizenden Potenzials des Stoffes als problematisch gilt. In Deutschland werden derzeit noch etwa zwölf Prozent der Kosmetika mit Formaldehydabspaltern konserviert. Da in der <a title="Europäische Gemeinschaft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Gemeinschaft">EG</a> Formaldehyd von den Herstellern von Kosmetika oder Haarwaschmitteln deklariert werden muss und der Stoff einen schlechten Ruf hat, wird immer häufiger darauf verzichtet.</p>
<p>Formaldehyd wird als <a title="Adjuvans (Pharmakologie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adjuvans_%28Pharmakologie%29">Adjuvans</a> in Impfstoffen eingesetzt, z. B. in <em>Havrix 1440</em> gegen <a title="Hepatitis A" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis_A">Hepatitis A</a>.</p>
<p>Polymerisiert als Thermoplastischer Kunststoff <a title="Polyoxymethylen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyoxymethylen">Polyoxymethylen</a> (POM-H).</p>
<p>Zusammen mit <a title="Phenol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phenol">Phenol</a> <a title="Kondensationsreaktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensationsreaktion">kondensiert</a> Formaldehyd zu einem <a title="Kunstharz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstharz">Kunstharz</a> Phenolharz, zum Beispiel dem <a title="Duroplast" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Duroplast">Duroplast</a> <a title="Bakelit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bakelit">Bakelit</a>.</p>
<p>Mit <a title="Harnstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harnstoff">Harnstoff</a> reagiert Formaldehyd zu <a title="Harnstoff-Formaldehyd-Harz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harnstoff-Formaldehyd-Harz">Harnstoff-Formaldehyd-Harzen</a> (UF-Harze), mit <a title="Melamin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melamin">Melamin</a> zu den <a title="Melamin-Formaldehyd-Harz (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Melamin-Formaldehyd-Harz&amp;action=edit&amp;redlink=1">Melamin-Formaldehyd-Harzen</a> (MF-Harze), die beide zu den <a title="Aminoplaste" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aminoplaste">Aminoplasten</a> gehören.</p>
<p>Als 4-8% Formaldehydlösung wird es als Fixierungsmittel für die <a title="Histotechnik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Histotechnik">Histotechnik</a> eingesetzt. Es ist ein Protein vernetzendes, additives Fixans. Die Eindringgeschwindigkeit wird mit 1 mm/h (Faustregel) angegeben. Die Geschwindigkeit der Vernetzung ist erheblich langsamer als das primäre Anlagern von Formaldehyd (mind. 2-3 Tage für ausreichende Fixierung). Es werden dabei Methylenbrücken und Brücken per Schiff&#8217;sche Basen ausgebildet. Die Anbindung kann durch (langes) Auswaschen in Wasser bzw. durch Einwirkung von heißen Pufferlösungen unterschiedlicher pH-Werte wieder rückgängig gemacht werden (Antigen-Retrieval). Methylenbrücken sollen stabil sein.</p>
<p>Auch wird Formaldehyd benutzt, um Leichen zu konservieren, sowie zur Konservierung von anatomischen und biologischen Präparaten, wie beispielsweise Insekten (erstmals 1893 vorgeschlagen von <a title="Isaak Blum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Blum">Isaak Blum</a>). Da derart eingelegtes Material jahrelang haltbar ist, kann es problemlos als Anschauungs- oder Vergleichsmaterial in der Medizin und Biologie für Forschungs- und Lehrzwecke herangezogen werden. Auch zu künstlerischen Zwecken wird es eingesetzt. So konservierte der britische Künstler <a title="Damien Hirst" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Damien_Hirst">Damien Hirst</a> einen Hai in Formaldehyd. Für diese Verwendungen wird eine 4-8%ige wässrige, gepufferte Lösung, <em>Formalin</em> oder <em>Formol</em> verwendet. Aufgrund der Gesundheitsgefahren durch Formaldehyd wird heute jedoch oft auf andere Konservierungsmittel wie Ethanol oder Isopropylalkohol zurückgegriffen.</p>
<p>In Flächen<a title="Desinfektion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desinfektion">desinfektionsmitteln</a> ist Formaldehyd immer noch einer der wirksamsten Bestandteile.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Es wird außerdem zur Herstellung folgender Produkte verwendet:</span></strong></p>
<p><span style="color: #888888;"><a title="Süßstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BC%C3%9Fstoff">Süßstoffe</a>, <a title="Bindemittel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bindemittel">Bindemittel</a>, <a title="Klebstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klebstoff">Klebstoffe</a>, <a title="Textilhilfsmittel (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Textilhilfsmittel&amp;action=edit&amp;redlink=1">Textilhilfsmittel</a>, <a title="Düngemittel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCngemittel">Düngemittel</a>, <a title="Konservierungsmittel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konservierungsmittel">Konservierungsmittel</a>, <a title="Formsandbinder (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Formsandbinder&amp;action=edit&amp;redlink=1">Formsandbinder</a>, <a title="Ionenaustauscher" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenaustauscher">Ionenaustauscher</a>, <a title="Gießharz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gie%C3%9Fharz">Gießharze</a>, <a title="Gerbstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerbstoff">Gerbstoffe</a>, <a title="Härtezusätze (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=H%C3%A4rtezus%C3%A4tze&amp;action=edit&amp;redlink=1">Härtezusätze</a>, <a title="Vulkanisation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vulkanisation">Vulkanisationszusatz</a>, <a title="Füllungsmittel (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=F%C3%BCllungsmittel&amp;action=edit&amp;redlink=1">Füllungsmittel</a>, <a title="Fungizid" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fungizid">Fungizide</a>, <a title="Sprengstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoff">Sprengstoffe</a>, <a title="Ortschaum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ortschaum">Ortschäume</a>, <span style="color: #888888;"><a title="Selbstbräuner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbr%C3%A4uner">Selbstbräuner</a>.</span></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Sicherheitshinweise :</span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eigenschaften und Wirkungen:</strong></span></p>
<p>Mäßige Reizung wahrscheinlich, starke Reizung möglich bei 15-35%.<br />
Starke Reizung wahrscheinlich, Verätzung möglich bei 35-60%.<br />
Verätzung wahrscheinlich bei &gt;60%.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Akute Toxizität:</strong></span></p>
<p>Mensch: TDLO 1286 uL/kg<br />
Mensch: LDLO 220 mg/kg<br />
Ratte: LD50 1530 mg/kg<br />
Ratte inhal. LC50 &gt;850 mg/m3/1h<br />
Kanin. derm.: LD50 2740 mg/kg<br />
MAK-Wert: Kein deutscher MAK-Wert erstellt.<br />
Kategorie nach GefStoffV: 10-25%ig Gefahrenklasse Xi (reizend).<br />
&gt; 25%ig Gefahrenklasse C (ätzend).<br />
Kategorie der MAK-Werte-Liste: Nicht kategorisiert.<br />
(E338) in Lebensmitteln bis 0,05 g/kg zugelassen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Klinik:</strong></span></p>
<p>Haut: Bei Konzentrationen &gt;60% sind Verätzungen I.-III. Grades zu erwarten.<br />
Atemtrakt: Lokale Reizung/Verätzung, Husten, Aspirationspneumonitis. Abnahme der Vitalkapazität, FEV1, u.a. nach Inhalation.</p>
<p>Nach Erhitzung können entstehende Phosphoroxide zu schwerer Pneumonitis und Lungenödem führen.<br />
Augen: Konjunktivale Reizungen sind sowohl bei direktem Kontakt, als auch nach Exposition bei Verdampfung zu erwarten<br />
Magen, Darm: Übelkeit, Erbrechen (blutig), Bauchschmerzen, wässrige und/oder blutige Diarrhoe, Verätzungen I.-III. Grades, Nekrosebildung, Schock, Glottisödem mit Ateminsuffizienz, Hämolyse, asymptomatische LDH-Erhöhung, metabolische Azidose, Hypocalcämie, Hyperphosphatämie, Perforation.<br />
Nach Ingestion wurden auch Hypothermie und Hypotension beobachtet.</p>
<p><strong>Labor/Diagnose:</strong></p>
<p>Keine</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Therapie:</strong></span><br />
Haut: Cave: konz Phosphorsäure und Wasser mischt sich unter großer Wärmeentwicklung. Daher nicht sofort mit Wasser abspülen, sonders zuerst mit saugfähigem Material abtupfen. Kontaminierte Kleidung entfernen. Dann mit viel Wasser spülen.Therapie: Wie Verbrennung.<br />
Atemtrakt: Symptomatische Therapie, bei Inhaltion von phosphoroxiden Reizgasprophylaxe mit Dexamethason Spray.<br />
Auge: Sofortige Spülung mit handwarmem Leitungswasser mindestens über 5 Minuten. Beim Augenarzt Lokalanästhesie und weitere ausgiebige Spülung.<br />
Magen, Darm: Bei eindeutigen Verätzungen kein Erbrechen, keine Kohle, keine Neutralisation.<br />
Endoskopie wird kontrovers diskutiert.<br />
Eine endoskopische Untersuchung ist innerhalb von Stunden nach Ingestion möglich, wenn keine Hinweise auf eine Perforation bestehen. Cave Perforation durch Untersuchung, nur von Erfahrenem durchführen lassen. Soviel Wasser wie möglich, aber ohne den Magen zu überfüllen.<br />
Symptomatische Behandlung des Schocks.<br />
Klinisch: Eine Magenspülung ist nicht indiziert, da es nicht um die Entfernung resorbierbarer Substanzen geht und die Gefahr der Perforation besteht.<br />
Magenschutz durch Ulcogant 4 mal 1g in 60 ml Wasser/d.<br />
Ständige Überwachung und Ausgleich der metabolischen Azidose.<br />
Calcium- und Phosphat-Spiegel überwachen.<br />
Prophylaktische Heparinisierung (= low dose) mit 200-500 E/h (Quick, PTT, TZ dürfen nicht reagieren)<br />
Diuresesteigerung bis auf 6l/d.<br />
Der Nutzen systemischer Kortisonapplikation zur Verhinderung von Strikturen wird kontrovers diskutiert.<br />
Bei starker Hämolyse: Hämodialyse</p>
<p>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/eek/89335692/">eek</a></p>
<p>Quellen: Wikipedia, Die Welt, Der Spiegel&#8230;..</p>
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		<title>Wir trotzen der Kälte mit heissen Herbstangeboten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 15:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subolab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Laborgeräte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben uns  wieder was besonderes für Sie ausgedach und aus den Bereichen Laborartikel, Arbeitsschutz und Chemikalien ein paar Schnäppchen zusammen getragen. Für Fragen rund um die Chemie stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. www.subolab.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben uns  wieder was besonderes für Sie ausgedach und aus den Bereichen Laborartikel, Arbeitsschutz und Chemikalien ein paar Schnäppchen zusammen getragen. </strong></p>
<p><strong>Für Fragen rund um die Chemie stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.</strong></p>
<p><strong>www.subolab.de<br />
</strong></p>
<p><strong>
<a href='http://www.subolab.de/2010/12/06/wir-trotzen-der-kalte-mit-heissen-herbstangeboten/flyer-subolab-dina4-4-seite1/' title='flyer-subolab-dina4-4-seite1'><img width="150" height="150" src="http://www.subolab.de/uploads/flyer-subolab-dina4-4-seite1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="flyer-subolab-dina4-4-seite1" title="flyer-subolab-dina4-4-seite1" /></a>
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<br />
</strong></p>
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