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Chemikalieneinsatz zur Ölbekämpfung



Die Ölkatastrophe vor der Golfküste, die durch BP verursacht wurde, nimmt immer größere Ausmaße an.

Dadurch wird immer mehr der Einsatz von Chemikalien erörtert, der das Öl in kleine Partikel zersetzen soll, die dann durch Meeresbakterien am Meeresboden zersetzt werden können.

Doch der Einsatz ist nicht unumstritten. Gegner behaupten, BP möchte somit das Ausmaß der Katastrophe verschleiern, da die Chemikalien, so genannte Dispergatoren, das Öl so zersetzen, damit es für die Augen nicht mehr sichtbar ist. Dass die Bilder von ölgetränkten Seevögeln, oder an die Strände gespülten Ölklumpen ihre Wirkung nicht verfehlen hat BP schon am eigenen Leibe spüren müssen. Der Imageverlust ist so groß, dass der Wert des Unternehmen bereits um ein Drittel gesunken ist und Aktionäre in großen Scharen ihre Aktien verkaufen.

Um die Bilder der ölverseuchten Strände zu verhindern, setzt BP diese Chemikalien in großen Maße ein, um den Mediengau zu verhindern. Dass dadurch Chemikalien eingesetzt werden, deren Langzeitwirkung auf das Ökosystem noch weitgehend unerforscht ist nimmt man in Kauf. Vor allem die großen Mengen, bisher 1,8 Millionen Liter der Chemikalie Corexit wurden bereits zur Ölbekämpfung eingesetzt, rufen Kritiker auf den Plan.

Umweltschützer und Wissenschaftler kritisieren, dass zwar die ölfressenden Meeres-Bakterien somit die Ölpartikel besser zersetzen können, aber die Chemikalie hat bereits den Sauerstoffgehalt des Meerwasser an einigen Stellen um 30 % gesenkt. Für Plankton und Fischeier ist dieser Wert problematisch und welche Auswirkungen dies für das Ökosystem und die Fischerei haben wird, ist bis jetzt weitaus unklar.

Zudem werden durch den Einsatz die zersetzten Ölpartikel über eine größere Fläche verteilt, da die Wasserströmungen die Partikel viel leichter verteilen können.

Es gibt aber auch Stimmen, die den Einsatz der Chemikalie Corexit befürworten. So könnten ölverschmutzte Küsten und somit Kosten vermieden werden. Die Küstenbewohner wird es freuen. Auch die Tourismusbranche möchte keine ölverseuchten Strände, denn ein Großteil der Bewohner leben vom Tourismus.

Doch einige Fischer, die bei der Ölbekämpfung mithelfen, wurden bereits durch den Einsatz der Chemikalien krank.

Die Ölbekämpfung wird somit zur Wahl zwischen Pest oder Cholera.

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