Kundenbereich

Blog


Chemikalie Bisphenol A eine unterschätzte Gefahr?



Immer öfter hört man in letzter Zeit von Berichten über die Massenchemikalie Bisphenol A und deren möglichen Gesundheitsrisiken.
Doch woher kommt die Chemikalie und welche Risiken birgt sie.

Vorab jedoch! Was ist Bisphenol A?

Mit einer Jahresproduktion von über 4 Millionen Tonnen ist Bisphenol A eine der meist produzierten und eingesetzten Chemikalien der Welt und begegnet uns fast jeden Tag.

Bisphenol A oder umgangssprachlich BPA wird hauptsächlich zur Herstellung von Kunststoffen eingesetzt. Täglich begegnet uns dieser Stoff und meistens wissen oder erkennen wir ihn nicht.

Ob Essgefäße, wie Einwegverpackungen von Fertiggerichten, Babyflaschen oder Kunststoffflaschen für Softgetränke wie Coco-Cola, fast überall findet sich der Stoff, wenn Nahrungsmittel in Kunststoff eingepackt ist.

Problematisch wird der Stoff erst, wenn durch Wärme oder Aufheizen der Produkte im Verpackungsmaterial Bisphenol A freigesetzt wird und dadurch in unsere Nahrungsmittel gelangt. Somit erscheint das Aufwärmen von Babyflaschen in der Mikrowelle zur Gefahr für Kleinkinder und Babies.

Da Bisphenol A in Laborstudien bei Mäusen und Vögeln die Sexual- und Gehirnentwicklung stört, häufen sich die Stimmen der Kritiker, die den gleichen Effekt auf den Menschen befürchten. BPA kann unter bestimmten Umständen eine estrogenartige Wirkung haben, und steht deshalb im Verdacht bei Menschen erbgut- und gesundheitsschädlich zu sein. Aktuelle Studien vermuten, dass die immer früher einsetzende Geschlechtsreife von jungen Mädchen auf Bisphenol A zurück zu führen sind. Auch bei Männern kann die Chemikalie zur Sexualstörungen führen. Einige Stimmen behaupten sogar, dass BPA für die Fettleibigkeit in Industrienationen verantwortlich sei. Die FDA der USA hat bereits Bedenken geäußert, das dieser Stoff in Babyflaschen eingesetzt wird. Als erste Reaktion darauf haben einige der größten Babyflaschenhersteller einen Verzicht bei der Produktion erklärt. In Frankreich zum Beispiel ist der Einsatz von Bisphenol in Babyflaschen verboten. Auch in Thermopapier (Kassenbons) wird der Stoff eingesetzt und kann durch die Altpapierrückführung auch in Papierverpackungen für Nahrungsmittel gelangen. So empfiehlt das Umweltbundesamt wegen möglicher Gesundheitsrisiken Bisphenol A aus Lebensmitteldosen zu verbannen. Selbst geringe Konzentrationen können durch die östrogene Wirkung unter anderem zu Prostatavergrößerungen, verminderter Spermienqualität und verfrühter Pubertät führen, da auch bereits geringe Spuren im Trinkwasser zu finden sind. Die Diskussionen über die Einschränkung oder gezielten Verbot im Nahrungsmittelbereich steht erst am Anfang und die Zukunft wird zeigen, wie die Behörden mit dem Stoff umgehen. Doch der Konsument kann bereits jetzt Vorsichtsmaßnahmen treffen. Z.B. sollte das Aufwärmen von Nahrungsmittel in Plastikverpackungen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Zudem sollte man eher auf Glasflaschen statt Kunststoffflaschen setzen, da die letzteren durch Sonneneinstrahlung und der daraus resultierenden Wärmeeinwirkung möglicherweise Bisphenol A an Flüssigkeiten abgeben könnte.

Kontaktformular

Kontakt

SuboLab GmbH Fein- und Industriechemie
Geschäftsführender Gesellschafter: Stefan Subota
Reetzstr. 79
76327 Pfinztal-Söllingen

Telefon  +49 (0)7240 / 9445836
Telefax  +49 (0)7240/ 9445835

E-Mail   info@subolab.de

Anfahrt via Google Maps

Was noch wichtig ist


Reetzstr. 79
76327 Söllingen

Fon: +49 (0)7240 / 9445836
Fax: +49 (0)7240/ 9445835

E-Mail: info@subolab.de

Impressum



Wo finden Sie uns noch